Kontrapunkt

Wo man lesen kann welche, hrm, ‚Informationen‘ über mich verbreitet werden, wann und mit wem ich betrogen wurde, was AEs Expartner dazu sagen und wies weitergeht. Und warum es schmierig ist, sein Kind da mit reinzuziehen.

(Text wächst noch. Dokumente scannen, den Anwalt prüfen lassen, all sowas)

Ich bin täglich neu erstaunt was ich alles gesagt und getan haben soll, und wie ich so war.

Also, neben den bekannten Vorwürfen wie verfolgen, belästigen, bedrohen, körperliche Gewalt, soll ich auch ihr Telefon abgehört haben. Und ich sei ein Giftmischer, ich würde Hexerei und Zauberei betreiben, ich hätte das Kind schlecht behandelt und sie (das Kind) hätte mich nie gemocht.

Ausserdem sei ich ekelerregend und abstoßend.

Immerhin hätte sies damit fast geschafft, dass mir einige Freunde und Bekannte aufgelauert und mich verdroschen hätten. Aber aufgrund der Standardfehler fast jeden Lügners fiel dann doch noch auf, welchen Wahrheitsgehalt die Eberleschen Geschichten haben.

Dissonanz

Wo man lesen kann, wie viele Strafverfahren diese Frau gegen mich losgetreten hat, was in ihrem Gewaltschutzantrag gegen mich steht, was der Richter dazu sagt und was passiert, wenn einen die Polizei aus dem Schwimmbad holt
Armine Eberle zeigt den Finger, München, Ringe

(Text wird noch aktualisiert. Links auch.)

Nach fast 5 Jahren Beziehung bekomme ich also mal so richtig den Finger gezeigt. Zuerst kommt ein Brief von der Polizei (siehe PDF), am nächsten Tag kommen mehrere gelbe Umschläge vom Familiengericht, Ein Antrag auf einstweilige Verfügung im Eilverfahren gegen mich, mit einer Abschrift der eidesstattlichen Versicherung von Frau E., und eine Ladung zur Anhörung vor dem Richter (jeweils PDF). Erstmal erschrickt man, also ich jedenfalls.

Das lässt aber nach. Weicht einem leichten Ärger. Erstaunen, wenn man feststellt wie unverfroren man selbst in einer Versicherung an Eides Statt daherschwadronieren, soll heissen: lügen kann.

Und das fängt auch gleich gut an – am 18 hätte man sich getrennt (am 17. gabs noch Geschenke), aber am 21. waren wir in der Sauna in Landau. Passt also, und geht grade so weiter.

Und das tut weh. Was soll das? Nur um seine eigene Schande zu kaschieren, zu verstecken und mich fernzuhalten so einen Stunt abziehen? Und nein, ich habe niemand verfolgt, beobachtet, bedroht, misshandelt oder geschlagen, nicht an Wohnungstüren gelauscht. Und das Kind hier mit reinzuziehen, das ist dann das krankste an diesem paranoiden Mist.

Interessanterweise gibt es da unabhängig voneinander Aussagen von mehreren Personen die das Kind gefragt haben warum es denn angeblich Angst habe: „hat dir der Norbert was getan?“ – „Nein, die Mama hats gesagt“

Bedenkliches

Wo es darum geht wie unterschiedlich man eine Beziehung sehen kann, und warum ich traurig bin

Was ist Liebe? Eine Hütte mit keinem Palast tauschen zu wollen, Untugenden und Fehler lächelnd übersehen, Hingabe ohne das geringste Zögern. Loyalität und Respekt.

Ich hatte die letzten 4 Beiträge hier wieder offline genommen. Weil sie, stellenweise jedenfalls, übers Ziel hinausgeschossen sind, und das, weil der emotionale Schmerz, die Verzweiflung und die Demütigung zu viel für mich waren. Und, natürlich, weil mich die Menge an Strafanzeigen und Anträgen bei Gericht erstmal erschreckt haben. Das hat sich mittlerweile gelegt, die Artikel kommen wieder online.

Ich habe diese Frau, A., sehr geliebt, für das, was Sie war: stark, durchsetzungsfähig, aber trotzdem immer liebevoll. Sie hat gesagt, was sie will, und einem trotzdem immer das Gefühl gegeben, dass sie einem liebt. Ich hätte immer, jederzeit, alles für diese Frau getan. Und würde das immer noch.

Und das ist uns verloren gegangen, während dieser verfluchten 2 Jahre Corona. Sie hat nicht mehr gesagt, was sie will. Ich habe nicht mehr drauf geachtet, und habe sie vernachlässigt.

Wir haben beide zu viel diskutiert, zu wenig für uns getan. Wir haben uns vergessen. Sie wurde zu weich, ich wurde zu hart. So interpretiere ich das im Moment.

Dazu kommt: sie hat mich mehrere Monate hintergangen, belogen, ausgenutzt, und mit einem anderen Kerl rumgemacht. Und weil sie außer ihrer Hybris nur die Problemlösungskompetenz und die Selbstreflektion eines Backsteins hat, ist sie dann ohne ein weiteres Wort, ohne Abschied, ohne einen Grund zu nennen, einfach abgehauen. Aber das kommt im nächsten Blogpost dran.

Ich habe die zwei liebsten und wichtigsten Menschen aus meinem Leben verloren, und ich bin unendlich traurig. Ich vermisse sie. Beide. Trotz allem.

Vivace

Wo man lesen kann, was mich so gefesselt, und so glücklich gemacht hat

(Ouvertüre – Vivace – Allegro amorosoLargo con dolore)

Das rettende Ufer war erreicht (was, wenn ichs mir so überlege, eine saublöde Metapher ist), wenn auch mit Kollateralschäden. Aber was war das jetzt? Diese Frau? Diese Beziehung? Diese Armine? Nur ein fiebriger Traum?

Ich habe schon die eine oder andere Beziehung hinter mir. Das war mal gut, so heimelig-wohnzimmerig schön, das war mal aufregend, so leicht perlig-frisch, mal wars kuschelig, und auch mal einfach geil. Immer fehlte irgendwas, immer war da Raum. Dissonanz. Eine kleine Leere.

Das hier war anders – noch nie habe ich mich mit jemandem so vollständig gefühlt. Als wäre ein lange fehlendes Puzzleteil an seine Stelle gefallen. So übereinstimmend, mit Resonanz. Selbst im Streit war ich nie verloren, habe ich nie verloren, immer war eine Hand da, die nie losgelassen hat. Was für eine wunderschöne Erfahrung.

Das war schön. Ich weiss nicht, ob Worte genügend sind, um das zu beschreiben – die Zeit mit dieser außergewöhnlichen Person. Jede Stunde, jede Minute wie ein Geschenk. Aber – auf eine Art, wie eine Wanderung in Yellowstone – erstaunlich, beruhigend, wunderschön, aber man muss aufpassen, wegen der Bären, der Büffel, und der tiefen Löcher in die man fallen kann.
Meine Güte. Mein Herz lacht, wenn ich daran denke. Nach Rust fahren. Nach Köln. Nach Heidelberg. In den Schwarzwald. Nach München. Nach Nürnberg. Nach Amsterdam. Auf den Schauinsland. 2 Tage alemannische Fasnacht.
Ich kann diesen Zauber überhaupt nicht in Worte fassen. Dieses tiefe Glück.
Und sie singt. Sie singt so wunderschön. Ich könnte drin ertrinken, dafür sterben. Sie hat für mich gesungen, in den Hallen des Baden-Badener Friedrichsbads, und es war so ergreifend, so tief. Eine Ehre. Mir kommen die Tränen wenn ich mich dran erinnere.
Satt sehen konnte ich mich auch nie. Ich traf noch nie einen Menschen, den ich als so wunderschön empfunden habe. Und mit der richtigen Frisur sieht sie aus wie die Callas.

Ich bin auf jedes Konzert gefahren, für das ich Karten bekommen konnte. Nach Ötigheim zum Vogelhändler. Zum festlichen Konzert. Wie viele Male ins Staatstheater in Karlsruhe. Ich war (und bin noch) beeindruckt, stolz. Diese kleine Person war in allem Bestandteil meines Lebens. Sie war mein Glück, meine Liebe. Mein Traum.

Ich muss aufhören alles hier in Rosa anzumalen, ich höre mich ja an wie ein minderbemittelter Trottel.
Natürlich war nie alles eitel Sonnenschein, nein.

Das Herzchen hat sehr eigene Ansichten, wie Dinge zu sein haben, wie Dinge handzuhaben sind, wer was zu tun und zu lassen hat. Manches ist dann eher mittelalterlich, und manchmal muss man da jemand auffordern, doch mal den Stock aus dem A…. zu nehmen und ein bisschen lockerer zu werden. Das kann durchaus anstrengend sein und führt zu Diskussionen. Man muss sich dann seines Standpunktes sicher sein, und diesen verteidigen, sonst wird man gefressen. Und wehe, wenn einem der Zorn der Madame trifft. Gewitter auf höchster Stufe.
Über Probleme oder Erwartungen reden ist dann auch nicht so en vogue. Lieber totschweigen. Sieht man dann später.

Auf eine Art wirklich ganz erschreckend, oder verängstigend, jedenfall zu Anfang. Auf eine andere Art, an anderen Stellen ganz wundervoll. Kann ich dieser Energie widerstehen? Oder wird mich das irgendwann in den Abgrund reißen und ich werd‘ absaufen wie so eine Bleiente?

Und werde ich selbst genug sein?

Ouvertüre

Wo beschrieben wird, wie, warum und mit wem das Drama seinen Anfang nimmt

(Ouvertüre – VivaceAllegro amorosoLargo con dolore)

Mir gehts beschissen. Die letzten Tage und Wochen waren zu viel, mental und physisch.
Ich muss meine Gedanken ordnen, mich selber einfangen. Den Zorn bändigen. Die Wut kanalisieren, und die Tränen abwischen, dafür sorgen, dass ich nicht am nächsten Baum ende – es war schon fast so weit, der Strick liegt schon da. Ich schreibe alles auf, weil ich damit besser klare Gedanken fassen kann. Und ja, hier wirds um meine Expartnerin gehen.

Ich werd‘ vieles weglassen, aber nichts dazuerfinden. Wer wirklich die restliche Rahmenhandlung wissen will, der soll einen Kommentar schreiben.

Zum Auftakt ein wenig Selbstreflektion – Ich bin zu gutmütig (und nein, das will ich nicht ändern). Ich vertraue zu sehr, ich ertrage zu viel ohne eine Grenze zu setzen, ich äußere meine Bedürfnisse nicht (weil ich sie oft selber nicht kenne), ich bin konfliktscheu und renne gerne mal schnell und weit weg.

Das sind meine Voraussetzungen. Macht mich das zu einem guten oder zu einem schlechten Menschen? Ich weiss es nicht. Ich habe in den letzten Jahren dran gearbeitet. An der Konfliktfähigkeit. An der Kunst, Bedürfnisse zu äussern. An mir selber. Und, nein, das macht keinen Spaß. Das tut weh. Das treibt einem in die Verzweiflung. Dinge, die man lange verdrängt hat, blubbern böse an die Oberfläche. Buäch.

Ich blende jetzt zurück in das Jahr 2017. September. Oktober. In etwa diesen Zeitraum. Ich bin grade dabei, in vollem Tempo aus einer Beziehung davonzurennen, weil ich (mal wieder) viel zu lange viel zu viel geschluckt habe: Wohin rennen und wie weit? Unklar. Erstmal rennen.

Aber dann, wie ein Blitzschlag – Auftritt Armine Eberle.
Eine Frau wie die h-moll-Symphonie von Schubert – mal leise, dunkel, geheimnisvoll, und dann fulminant, mit Pauken und Blechbläsern, hinübergleitend in das menschgewordene Allegro. Klar und schwebend wie das Streicherthema im 2ten Satz. Abtauchend in den düsteren cis-Moll-Keller. Alles auf einmal – Drama, Droge, Süße, ein Angriff auf jeden gesunden Menschenverstand. Eine Frau wie aus einem Märchen. Eine Traumgestalt, die sich aus dem Dunst am Horizont erhebt.

So ein wundervolles Geschöpf, so dachte ich.

Und ich bin stehen geblieben. Da war etwas neu. Ich war fasziniert. Dann gefesselt. Sie schien meine Seelenverwandte zu sein. Aber ich übte mich in Zurückhaltung. Aus Gründen. Wobei – ich wohnte ja schon im Hotel.

In all dem Chaos gab es einen Schlüsselmoment für mich. Freitag abends, 3. November 2017, kurz nach 8.
Sie ruft an.
N: Hallo
A: Hallo. (lange Pause) Wie gehts?
N: Nicht gut.
A: Wieso?
N: Mir fehlt etwas.
A: Was?
N: Du. Du fehlst mir.
A: Wo bist Du?
N: Im Hotel.
A: Ich komme (legt auf)
Für den Rest der Nacht fehlen mir die Worte.

Ich will hier nicht zu salmig klingen – aber diese Augen. Schwarz wie Ebenholz, tief wie der Marianengraben. Im inneren eine Kraft und eine Leidenschaft die mich umgehauen hat. Ein Gefängnis, in das man gerne geht.

Es folgte eine ermüdende, monatelange Berg- und Talfahrt. Soll ich? Will ich? Will sie? Und wie? Ein Paso Doble der Emotionen, bei dem unklar ist: wer ist der Stier, und wer ist das rote Tuch? Ein Hin und Her, bei dem ein Versicherungsvermittler aus Rastatt eine erwähnenswerte Rolle spielte.

roadtrip tag 8: salt lake city

Salt Lake City ist eine bemerkenswerte Stadt, immer gefangen zwischen Lifestyle und mormonischem Konservativismus. Aber der Tempel ist schon beeindruckend.   
    
Die Verwaltung der Mormonenkirche

Das Tabernakel mit der Orgel. Hier singt auch der Chor.

    
 
Das Denkmal für die 3 Zeugen des Buches Mormon

   
    
 

roadtrip tag 5 und 6 – yellowstone

Seit ich mich erinnere wollte ich schon hierher – nach Yellowstone. Und es ist noch viel besser als ichs mir vorgestellt hatte.

  
 
    

    
    

Tiere hats hier reichlich. Dass die Büffel auf der Straße rumlaufen ist zwar hinderlich, stört aber weiters auch keinen.
   
 

roadtrip tag 3: riverton. thermopolis.

 Wegen Jetlag gehts früh los, und ich sehe den Sonnenaufgang auf dem Plateau über dem Wind River Basin  
Dann fahre ich nach Thermopolis…

  

… durch den Wind River Canyon…

  
    

… zu den heißen Quellen von Thermopolis. Jedenfalls die Werbung ist kreativ.

  

Auf der Rückfahrt noch ein bisschen Bahn gucken